Im Rahmen der 87. Warnemünder Woche 2025 fand in diesem Jahr auch die deutsche Veranstaltung zum EuroCup – EurILCA statt. Dementsprechend stark war das Feld besetzt. Ungefähr 300 ILCA in den Klassen ILCA4, ILCA6 und ILCA7 füllten den Yachthafen in Warnemünde. Dazu kamen noch zahlreiche OK-Jollen (111) und 505er, sodass es beim Ab- und Anlegen ziemlich eng wurde. Auf dem Wasser war zwar mehr Platz, aber die Wege zu den Regattabahnen zogen sich entsprechend in die Länge.
Wir vom SVPA gingen mit Matti und Jari in der Klasse ILCA6 an den Start. Gesegelt wurde in Fleets, um die großen Felder zu entzerren. An vier Wettkampftagen standen jeweils zwei Rennen pro Tag auf dem Programm. Die Bedingungen waren sehr wechselhaft: Von Leichtwind und Sonne bis zu kräftigen Böen und kabbeliger Ostsee war alles dabei.
Juliane war ebenfalls für den SVPA am Start und segelte in der Klasse OK. Auch dort war das Feld stark besetzt, und sie konnte mit guten Einzelergebnissen und wertvoller Erfahrung aus Warnemünde zurückkehren.
Bei all den offiziellen Jubeltönen ist aber auch etwas Kritik angebracht: Das Konzept mit nur zwei Wettfahrten pro Tag über vier Tage konnte nicht alle überzeugen. Viele hätten sich gewünscht, an guten Windtagen drei Rennen zu segeln, um bei Flaute später flexibler zu sein. Katastrophal waren außerdem die Bedingungen an der Slipanlage: Gerade am ersten Tag herrschte ein Superstau mit ewigem Warten beim Ein- und Auskranen. Erst im Verlauf der Veranstaltung wurde durch zeitlich versetztes Einsetzen der rund 400 Boote etwas Entlastung geschaffen – aber der Stau vom ersten Tag bleibt im Gedächtnis.
Ich freue mich auf das nächste Event.
Jari





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