Ahoi zusammen! Gerade zurück vom italienischen Frühsommer trafen sich zum Ende der Osterferien die Opti-Seglerinnen und Segler am Wannsee. Hier fand der 12. Rüdiger-Weinholz-Preis vom Berliner Yacht-Club statt – 12. Rüdiger-Weinholz Preis https://www.manage2sail.com/de-DE/event/RWP2026#!/onb?tab=schedule . Für viele von uns traditionell der Auftakt in die Brandenburger/ Berliner Regatta Saison. 111 Opti A‘s waren bereits Freitag am Start – das Startfeld war buntgemischt, sogar mit Teilnehmerinnen aus Dänemark (wohl auf der Rückfahrt vom Gardasee). Wir wurden in Fleets eingeteilt – Rot und Blau. Vom Adler waren wir zu dritt am Start, Olivia, Aimo und Emma – bereit und hochmotiviert den Wannsee zu rocken. Der Wannsee hatte leicht andere Pläne.
Freitag: Warten, warten, warten Der Wannsee liegt da wie ein Spiegel, nur ab und zu kräuselt sich die Oberfläche, als würde jemand heimlich unter Wasser pusten. Erst gegen 15:00 Uhr kam ein Hauch von Thermik aus Südost auf (kaum 1-2 Bft), aber leider nicht ausreichend für eine Wettfahrt. Morgens noch Temperaturen um 0 °C, wurde es um Laufe des Tages richtig mild für die Jahreszeit! Wir hatten fast 18°C und kaum eine Wolke am Himmel. Für die wartenden Eltern an Land sicher ein Traum. Aber wir Segler, wir sitzen im Opti, die Füße baumeln über der Kante, und hoffen, dass der Wind endlich kommt. Aber er kommt nicht. Da wir Segler ja warten auf Wind gewohnt sind, wurden wir kreativ: Benzin sparen im Drachenboot-Style: Unser Trainer-MoBo wurde kurzerhand umfunktioniert zum Drachenboot Modern problems require modern solutions! ⛽️ #sailingteambrandenburg #benzin #kinderantrieb #sailing #team | Sailing Team Brandenburg https://www.facebook.com/100063694680734/videos/796559956862828?__so__=permalink Und zwischendurch immer wieder – UNO zocken bis der Arzt, ach nee, Wind kommt … wasserdichte UNO-Karten sind eine super Erfindung!
Samstag: Endlich Segeln! Heute kamen noch 30 Opti B hinzu, so dass der Wannsee voll mit mit Optis war. Wir starteten wieder bei Sonne und schon beim Ablegen haben wir es gespürt: Der Wind war da – wenn auch sehr unbeständig. Die Regenwolken waren deutlich am Horizont zu sehen – vor den Schauern frischte es auf (bis zu 6 Bft in den Böen), während der Schauer drehte der Wind um fast 40 Grad. Nicht stark, aber lebendig. 3–4 Bft, manchmal ein bisschen mehr, und typisch Wannsee – drehend wie ein Karussell. Wir konnten immerhin 4 Wettfahrten segeln. Es war taktisch echt knifflig in den zwei Fleets. Sonntag: Grau, nass, aber segelbar Wo war die Sonne hin? Der Himmel hing tief, als hätte jemand eine graue Decke über Berlin gezogen. Es nieselte. Dann regnete es. Dann nieselte es wieder und der Wind – na ja – richtig beständig war er leider nicht. Es reichte immerhin für eine Wettfahrt. Das dicke Ende: Die Schlammschlacht wieder an Land wartete eins der „Highlights“ für alle Material-Freunde. Die Wiese beim BYC hatte sich durch den Regen in eine Matsch-Landschaft verwandelt – überall im Schlamm panierte Perseninge und Segel – eine Freude, so die Segel und Optis zu verpacken und zu verladen. Unsere Klamotten wogen gefühlt 10 Kilo mehr und unsere Eltern wollten uns samt Trocko direkt in die Waschmaschine stecken. Die Rettung Aber der BYC weiß, wie man durchnässte und durchgefrorene Segler glücklich macht – mit einem leckeren Segler-Essen. Die Bratwurst hat nach dem Tag besser geschmeckt als jedes 5-Gänge-Menü. Yummi!
Fazit: Wir haben weiter Erfahrung in einem großen Feld mit wechselnden Bedingungen gesammelt. Insgesamt ein tolles Wochenende, wenn auch mit viel Warten, viel Regen, aber auch echt spannenden Wettfahrten (wenn der Wind mal da war) und das Sailing Team Brandenburg hatte zusammen eine super Zeit🎉⛵️
Wir sehen uns nächstes Jahr – dann bitte mit Windstärke 4 durchgehend 😉
@Mario – danke für die schönen Fotos!









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