Rahnsdorfer Optipokal 18./19.4.2026

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Wie schon im letzten Jahr wollten wir unbedingt nach Rahnsdorf am Müggelsee und dort den Optipokal segeln. Denn es ist so dermaßen lauschig und nett beim SVR 1926, dass es wie ein Kurzurlaub erscheint. Und das hat man in kaum einem anderen Berliner Verein. Dieser feiert nun seinen 100. Geburtstag.

Das Wetter versprach auch eine herausfordernde Spannbreite und so packten wir von Trockenanzug bis Sonnencreme alles ein. 

Der Samstag beschied uns fast frühsommerliches Wetter. Auch der Wind hing wohl lieber im Biergarten ab und zeigte sich den ganzen Tag nicht. Platt lag der Müggelsee und die Dickschiffe der Langzeitregatta bewegten sich nur millimeterweise vorwärts. Unsere tapferen OptiheldInnen vom Adler, Olivia, Aimo und Frieder, störte das gar nicht. Zu viel gab es mit den anderen Jungs und Mädels vom Sailing Team Brandenburg zu bequackert und auch andere Freunde, die seit letzter Saison nicht mehr getroffen worden mussten upgedatet werden. Ganz nebenbei wurde für Celine auch das Motorboot geputzt. Am Ende dann Startverschiebung auf den Sonntag und das obligatorische Kartoffel-/ oder Gulaschsuppe-Löffeln:“ Guten Appetit!“
Wir genossen dann den Abend im Liegestuhl bei Fischer Borke mit Blick auf den Müggelsee, Fischbrötchen, Lagerfeuer, Sonnenuntergang,… Ein sehr chilliger Einstieg, vielleicht etwas zu chillig, in die regionale Segelsaison.

Am nächsten Tag wurde dann mit allen Kräften nachgebessert: vormittags zeigte sich der große See unverändert, aber der Wetterbericht warnte schon seit Tagen vor einer Front mit Starkregen und Wind. Ob diese dann noch vor der in der Ausschreibung manifestierten letzten Startmöglichkeit ankommen würde blieb schwer einschätzbar.
Der erste Start musste dann auch wegen zu wenig Wind an der Halsentonne abgebrochen werden. Schade für Frieder, der sich als Fliegengewicht gut im ersten Rudel der 76 Starter des A-Feldes platziert hatte. 
Dann drehte der Wind doch noch von Ost auf Nordwest und der Kurs wurde umgelegt. Kurz vor Abschluss gelang der Start der Wettfahrt bei stabilem Wind. Max Willi aus Brandenburg an der Havel. konnte das Rennen für sich entscheiden. Somit ging die Regatta mit einer Wettfahrt in die Rangliste ein und all jene, die noch auf Punktejagd für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft sind, konnten sich freuen. Das Viertel der Segler, die zu hastig gestartet waren und einen BFD kassiert hatten, konnten sich anschließend wenigstens am ausladenden Kuchenbuffet trösten: hier hatten traditionell die älteren Damen vom Verein keine Mühen gescheut. 
Mit dem Wind war auch der Regen gekommen und so packten wir hastig alles ein. Beim Verladen des Motorboots fing es dann richtig an zu plattern und die Heimfahrt war nur in langsamer Fahrt möglich: der Frühsommer hatte sich vorerst verabschiedet.

Unsere Adler platzieren sich im Mittelfeld und sind nächste Woche wieder dabei auf unserem Heimatrevier, dem Templiner See, wenn der PSV zur 57(!!!) KJR einlädt. Dann zusammen mit dem gesamten 12-köpfigen Regattateam unserer Optigruppe.

VG von Juliane 


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