
Am 30.-31.05.2026 fand der Hugo-Bräuer-Preis vom WSV1921 in Berlin statt. Vom SVPA waren Arthur, Selma und ich dabei, sowie Jari als Trainer. Zudem wurden Sophie und Leo auch von unserem Motorboot betreut. Ein Teil unserer Gruppe übernachtete bereits ab Freitag auf dem Regattagelände, sodass die Boote bereits am Vortag abgeladen wurden. Nach dem Aufbau der Boote (mit meinem neuen Rigg), dem Abholen der T-Shirts vom Veranstalter, dem Umziehen und der Vorbesprechung stand um 9:30 Uhr die Steuermannsbesprechung an. Danach konnten wir als eine der ersten Trainingsgruppen raus segeln. Am Samstag waren zunächst 3 Wettfahrten bei ca. 12-14 kn geplant. Bei der ersten Wettfahrt startete ich im vorderen Mittelfeld. Auf dem Vorwind konnte ich dann allerdings noch ein paar Plätze gutmachen, sodass ich insgesamt als 3. ins Ziel kam. Bei der zweiten Wettfahrt hingegen hatte ich eine schlechte Nachstartphase. Ich ging als eine der letzten fünf um die Tonne. Auf dem Vorwind hatte ich dann Glück, als sich ein Pulk bildete, das dann in ein Windloch fuhr. Währenddessen bekam ich eine Windböe und konnte am ganzen Feld vorbeifahren, sodass ich als zweite die Leetonne rundete. Auf der Zielkreuz kenterte ich dann aber leider und wurde somit 4. Die dritte Wettfahrt verlief ohne größere Besonderheiten und ich kam im Mittelfeld als 7. ins Ziel. Zurück an Land warteten dann Nudeln mit Gulasch auf die Segler. Den Abend verbrachten wir als Trainingsgruppe vor unseren Zelten, wo wir zwischenzeitlich auch mit Kiefernzapfen „bombardiert“ wurden und daraus eine Wasserschlacht entstand. Danach spielten wir noch ein paar Runden Federball. Am Sonntag stand noch eine letzte Wettfahrt auf dem Programm. Wir wurden rausgeschleppt und konnten nach dem Einsegeln feststellen, dass die Startlinie und der Kurs extrem ungünstig gelegt worden war. Die 420er konnten mit einem Start am Startschiff mit Anlieger zur Tonne fahren. Bei unserem Start hatte dann der Wind wieder etwas zurück gedreht, aber dennoch war die rechte Startseite bevorteilt. Mit dem Startsignal wurde Einzelrückruf gezogen. Ich war genau auf der Linie gewesen und war mir deswegen unsicher, ob ich damit gemeint gewesen war. Trotzdem segelte ich weiter, sodass ich erstmal freien Wind hatte. Ich ging als vierte um die Tonne und konnte diese Position die restliche Wettfahrt über verteidigen. Und zum Glück hatte nicht ich den Frühstart. In der Gesamtwertung hatte ich somit (nach Streicher) Rang 3 erreicht und konnte, neben einer Urkunde und einem LED-Licht für alle Teilnehmer, auch einen Pokal gewinnen!🥳🏆 Auch die weiteren SVPA-Segler erzielten gute Ergebnisse: Arthur belegte den 10. Platz und Selma wurde 13. Mit dem Verladen waren wir in unter einer Stunde fertig und konnten dann, nach einem spannenden, erlebnisreichen Wochenende die Heimreise antreten. Ergebnisse unter: https://www.manage2sail.com/de-de/event/a1860195-1704-461d-9e2c-30da3cf43f9c#!/results?classId=721e80bb-3242-4460-99e9-de56b7eb8b5e
Juline


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